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Hyposensibilisierung

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Hyposensibilisierung – Allergien gezielt behandeln

Leiden Sie unter Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie oder allergischem Asthma? Die Hyposensibilisierung – auch spezifische Immuntherapie genannt – ist eine bewährte Methode, um die Ursache Ihrer Allergie gezielt zu behandeln und Ihre Beschwerden langfristig zu lindern.

Was ist eine Hyposensibilisierung?

Bei der Hyposensibilisierung wird das Immunsystem über einen längeren Zeitraum langsam an das Allergen gewöhnt, das die Beschwerden auslöst. Dies geschieht durch die regelmäßige Gabe kleiner, individuell angepasster Mengen des Allergens – entweder als Injektion (unter die Haut) oder in Tropfen- bzw. Tablettenform.

Ziel ist es, dass der Körper die allergieauslösenden Stoffe besser toleriert und die Überreaktion des Immunsystems ausbleibt. Die Behandlung kann nicht nur Symptome deutlich reduzieren, sondern auch das Fortschreiten der Allergie – etwa zu einem allergischen Asthma – verhindern.

Für wen ist die Therapie geeignet?

Die Hyposensibilisierung ist besonders wirksam bei

  • Pollenallergien (z. B. gegen Gräser, Birke, Hasel)
  • Hausstaubmilbenallergie
  • Insektengiftallergien (z. B. Bienen, Wespen)

Auch Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen behandelt werden – wir beraten Sie gerne individuell.

Ablauf der Behandlung

  1. Diagnose & Beratung – Zunächst erfolgt im Allergieambulatorium eine genaue allergologische Abklärung und die Substanz zur Hyposensibilisierung wird verordnet, sowie die 1. Dosis verabreicht.
  2. Startphase – In der Anfangszeit wird die Allergen-Dosis langsam gesteigert. Dies kann bereits in unserer Ordination erfolgen.
  3. Erhaltungsphase – Anschließend folgt die regelmäßige Gabe der Erhaltungsdosis über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren.